Ihr Leben - Das Reich des Göttlichen Willens

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Luisa Piccarreta


Die kleine Tochter des Göttlichen Willens



Die Dienerin Gottes, Luisa Piccarreta wurde am Morgen des 23. April 1865 in der Stadt Corato; der Provinz von Bari, in Italien, geboren. Sie wurde an einem Weißen Sonntag (heute auch als der Barmherzigkeitssonntag gefeiert) geboren und, wie es damals üblich war, noch am gleichen Tag getauft. Sie lebte bis zu ihrem Tod in ihrer Geburtsstadt Corato und starb im Ruf der Heiligkeit am  4. März 1947.


Luisa war durch ein geheimnisvolles, medizinisch nicht erklärbares, Leiden für die Dauer von 62 Jahren völlig bettlägerig. In diesem „kleinen Gefängnis" bereitete Jesus sie auf ihre Mission vor, das Leben im Göttlichen Willen kennenzulernen und bekanntzumachen.


In der Zeit von 1884 an bis zu ihrem Tod im Jahre 1947, unterstand Luisa der Leitung und dem Gehorsam verschiedener, vom Bischof ihrer Diözese beauftragter Beichtväter. Unter dem Gehorsam ihres zweiten Beichtvaters sollte sie seit 1899 all das aufschreiben, was zwischen ihr und Jesus geschah, ebenso alles über die Gnaden, die sie kontinuierlich bekam.


So schrieb sie mehr als 2.000 Kapitel, Sammlungen in sechsunddreißig Bänden (Tagebüchern). Daneben schrieb sie Hunderte von Briefen, "Die Stunden der Passion unseres Herrn Jesus Christus" und "Die Jungfrau Maria im Reich des göttlichen Willens".


Der Heilige Annibale Maria di Francia, der der kirchliche Prüfer der von Luisa geschriebenen Bände war veröffentlichte die ersten 19 Bände ihrer Tagebücher mit Imprimatur des zuständigen Bischofs.


Luisa starb am 4. März 1947, noch bevor sie zweiundachtzig Jahre alt wurde, an einer kurzen, doch tödlichen Lungenentzündung - die einzige diagnostizierte Krankheit in ihrem Leben.


Im Jahre 1993 wurden ihre Überreste dank ihres letzten Beichtvaters Don Benedetto Calvi, ins Heiligtum Santa Maria Greca (Corato) gebracht.


Am 20. November 1994, am Christkönig Fest, gab der Heilige Stuhl dem Erzbischof von Trani-Barletta-Bisceglie, geführt von S.E. Mons. Carmelo Cassati, seine Approbation für die offizielle Eröffnung des Seligsprechungsprozesses.


Am 29. November 2005 schloss S.E. Mons. Giovan Battista Pichierri, aktueller Erzbischof der Erzdiözese, die diözesane Phase, um somit die römische Stufe des Prozesses zu erreichen.


Seit dem 7. März 2006 wird der Prozess für die Seligsprechung Luisas auf vatikanischer Ebene geführt.

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Die Dienerin Gottes Luisa Piccarreta (1865 - 1947)


Was unterscheidet Luisa von anderen Heiligen?


In den Schriften Luisas spricht Jesus immer wieder über die Gabe des Lebens im Göttlichen Willen. Es ist die gleiche Gabe, die Adam vor dem Sündenfall empfangen und besessen hat.

Die Doktrin (Lehre) über die Gabe des Göttlichen Willens ist in der Heiligen Schrift an vielen Stellen schon grundgelegt und enthalten, aber noch nicht ausführlich geoffenbart.

Die bisherigen Heiligen haben vor allem die äußere Seite der Menschheit Jesu nachgebildet. Sie haben nach dem Willen Gottes gelebt, so wie sie ihn erkennen und verstehen konnten.

In Luisa sollte das Leben des Göttlichen Willens "auf Erden wie im Himmel" verwirklicht werden. Sie ist das Modell für diese neue Heiligkeit, nach der alle zukünftigen Heiligen des Göttlichen Willens sich bilden sollen.

Jesus hat sie im Laufe von mehr als vier Jahrzehnten über die Güter und Wirkungen des Göttlichen Willens unterrichtet und sie permanent angehalten, alle Akte ihres Lebens in seinem Göttlichen Willen zu leben, um aus ihnen genügend Samen zu bilden für die nachfolgenden Generationen der Kinder des Göttlichen Willens.

Die ihr geoffenbarten Wahrheiten des Göttlichen Willens waren für Luisa mit vielen inneren und äußeren Leiden verbunden. So konnte Jesus in ihr das Wirken seiner eigenen Menschheit gleichsam fortsetzen, um in ihr das Reich des Göttlichen Willens inmitten der Menschheit zu beginnen.


Luisas Wohnung im Haus der Pia Associazione in Corato
Corato / Italien
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